Heribert Friedrich Klein

Heribert Friedrich Klein

Dirigent, Organist-Pianist, Komponist, Schriftsteller/Autor

geb. 1931 in Oberhausen (Rheinland)
1954 Kantoren-Examen an der Staatl. Hochschule für Musik in Köln
1954 – 1996 Kantor und Organist an der St. Johannes-Kirche in Oelde
1957 – 1994 Realschullehrer in Oelde
seit 1956 Chorleiter bei verschiedenen weltlichen Chören
1971 – 1996 Kreischorleiter des Sängerkreises Emsland
Komponist mit bisher 198 Werken

Schriftsteller/Autor in Lyrik, Satire und Erzählungen
„Schwingendes Leben“ ISBN 978-3-89950-337-1

Lyrik – Satire – Prosa
Anthologie ISBN 978-3-8301-1177-1

E-Mail an Heribert Friedrich Klein

HomepageLink zur Presseseite „Haus Wiegelmann“

Von irgendwo her……

Aus Irgendwo kommt ein Lichtschimmer,
empfindet man.
Ist es ein Raunen?
Stößt es an?
Hört man es bisweilen?
Oder schwebt es geistvoll?
Es scheint ein Funke zu sein.

Klopft er an?
Ist er schon drinnen?
Arbeitet er schon?

Er wühlt!
Er lädt auf!
Er nistet sich in den Geist!
Er entdeckt dort was. –
Es wallt dort was.
Es brodelt. –

Es entwickelt sich ein Gedanke
und entfaltet sich.
Aus ihm wird mehr – eine Aussage
Eine Lichtstafette setzt sich in Bewegung
Immer neue Funken erscheinen,
setzen sich zusammen,
werden zu einem – Gedicht,
werden – Musik,
– zu einer Bildaussage.
Mehr:
Eine Licht – Wort –Ton – Farben – Kette! –
Ein Kunstwerk!

Aus kleinstem Licht wurde große Kunst.

Lichter tanzen

Lichter tanzen im Dunkel des Abends,
Lichter tanzen im Dunkel der Zeit.
Plötzlich entstehen Gestalten im Leuchten,
werden zu kunstvollen Wesen.

Schwingende Lichter ertanzen das Dunkel,
funkelnd entstehen jetzt Künste aus Licht.
Lichter werden zu neuen Gebilden.
Kunst wird geboren durch Licht.

Und die Gedanken, die schwingen jetzt mit,
zeigen dem Einzelnen ein neues Gesicht.
Dieses erstrahlt und wirkt wie verklärt,
bekommt dann ein neues Gewicht.

Gedanken, die tanzen durch Firmamente mit Licht,
erkennen die tiefsten Prognosen,
sie sehen im Wesen die neue Gestalt,
die kunstvoll sich windet zum tiefen Erlebnis Ausdruck der Gebilde.

Diese schwingt wie ein Engel durch den Äther der Zeit,
tanzt ganz im Ausdruck von Glück.
Diese Gestalt umarmt alle Welt
und macht sie selig – Gott nah.

Dunkelheit mit Sternen

Jedes Lebens in der Welt
wird von oben her geführt.
Nennen wir die Führung schlichtweg Stern.
Viele dieser gibt es.
Suche dir den deinen aus.

Traue nicht dem hellsten.
Greife nach dem stillsten,
auch wenn er dir sehr klein erscheint.
Sterne strahlen Ruhe aus.
Auch die Natur lebt von der Stille
und wächst darin groß heran.

Du spürst es, wenn er in Dir leuchtet.
Du sprichst dann von Zufriedenheit.